Bei den Fenstern gibt es zwei Kriterien, zum einen der Fensterrahmen und zum anderen das eigentliche Glas. Bei den Fensterrahmen hat vor allem die Dichtheit der Fenster sehr stark zugenommen, so sind durch Gummidichtungen die Fenster um ein vielfaches dichter als alte Fenster. Ist der Rahmen und das Glas noch in Ordnung, kann durch das Anbringen von Dichtbändern eine Energieeinsparung erreicht werden. Meist wird jedoch das komplette Fenster ausgetauscht, da heute beschichtete Wärmeschutzverglasungen Standard sind, die den Wärmeverlust deutlich reduzieren. Die Wärmeschutzverglasung hat heute U-Werte die maximal einen Wert von 1,1 W/m²K erreichen. Hinweis: Durch eine Fenstererneuerung ist vielfach die Außenwand, und hier die Außenecke oder die Fensterlaibung der kälteste Punkt an der Wand. Dies führt dazu, dass sich ein Tauwasser niederschlagen kann und Schimmelpilze wachsen können. Vermeiden können Sie dies, wenn zu einer Fenstererneuerung die Fassadendämmung gleich mit erledigt wird. In einer optimalen Umsetzung wird dann das Fenster bis in die Dämmebenen hinausgezogen, um die Wärmebrücke Fensterlaibung zu umgehen.

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